Chromecast ausgepackt


Googles neues Streaming-Gerät, der Google Chromecast, hat seinen Weg in mein Wohnzimmer gefunden. Eigentlich sollte der HDMI-Dongle ausschließlich in den USA verfügbar sein, doch Amazon.com verschickte ihn mehr oder weniger bewusst seit kurzer Zeit auch offiziell nach Österreich.

Kurz nach Erhalt des Päckchens kam auch schon eine zurückrudernde Nachricht von Amazon:

…We’re writing about #xx-xxx-xxx for Google Chromecast HDMI Streaming Media Player. We recently learned of an error that allowed this item to be available to ship to international addresses. Unfortunately, this item is not currently intended for use outside of the United States. Outside of the United States, all of the functionality of this item may not be available and the manufacturer’s warranty is void. We’re sorry for any inconvenience this causes.
You don’t need to take any action if you still want to receive the item. If your order hasn’t shipped yet, you can cancel it by going to Your Account and clicking the „Your Orders“ button…

Natürlich wurde der Chromecast nicht zurückgeschickt, sondern sofort ausgepackt.
Die Verpackung ist sehr einladend, auf der Vorderseite ist der Chromecast mit passendem Schriftzug zu sehen, auf der Rückseite ein Anwendungsbeispiel und eine Auswahl derzeit unterstützer Apps (Youtube, Netflix und Chrome).

Eine herausziehbare Innenschachtel beinhaltet das neue Spielzeug und das mitgelieferte Zubehör. Dem Chromecast liegen ein Micro-USB Kabel, ein (US) Ladegerät sowie ein kurzes HDMI-Verlängerungsstück und die Garantie und Kurzanleitung bei. Der Katze gefällt’s.

Der Chromecast wird an einem HDMI-Eingang des Fernsehers/Monitors oder des AV-Receivers angesteckt und über das mitgelieferte Netzteil mit Storm versorgt. Das erstmalige Einrichten ist in 1-2 Minuten erledigt: Den Fernseher auf die richtige HDMI-Quelle schalten, per Chrome Browser am PC/Laptop/Handy eine Setup-URL aufrufen und den Anleitungen zum Verbinden mit dem heimischen WLAN am Bildschirm folgen.

Da Google’s neuestes Spielzeug vorerst nur in den USA vertrieben wird, ist die Auswahl an Anwendungen auf genau drei begrenzt:
Youtube, Google Play Music und den Chrome Browser (hierfür ist eine Erweiterung erforderlich).

Im Test funktionierte das Streamen von Google Play Music-Inhalten und Youtube-Videos anstandslos, letzteres endete in einer etwas längeren Fail-Compilation Session.
Darüber hinaus konnte auch ein Chrome-Tab tadellos auf den großen Fernseher gestreamt werden. Alles was im Chrome-Browser läuft kann nun also auch auf den TV gestreamt werden. Einzig ein Livestream des PayTV-Senders SkyGO konnte aufgrund einer (noch) fehlenden Silverlight-Adaptierung nicht in Vollbild angezeigt werden. Selbige Einbußen muss man bei SkyGO auch bei der Verwendung mehrerer Bildschirme in Kauf nehmen, das ist aber eine andere Geschichte.

Fazit:
Welchen Eindruck hinterlässt der Google Chromecast auf mich?
Klein, handlich, benutzerfreundlich jedoch mit sehr eingeschränkten Anwendungsmöglichkeiten. Der Preis ist jedoch mit $35.00 sehr günstig und es bleibt natürlich zu hoffen, dass es auch bald Services wie Google Play Movie oder Netflix/Hulu-Ableger nach Österreich schaffen.

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