Meine Steam-Machine 1 Kommentar


Ich habe mir fürs Wohnzimmer einen Mini-ITX Gaming HTPC zusammengebaut. Die verwendete Hardware und einige Bilder warten im folgenden Artikel auf euch.

Zur Vorgeschichte
Mein Wohnzimmer ist bestückt mit viel kleiner und großer Technik, die den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen gerecht wird. Streaming-Client für Filmabende, Playstation zum zocken, HDMI-Dongle zum Youtube-Streamen, etc. Alles in allem funktioniert das Ganze ja recht ordentlich, jedoch kann die Fülle an Geräten und deren Bedienung oft unübersichtlicher nicht sein.

Darum habe ich den Entschluss gefasst alle meine kleinen Technikspielereien durch eine Gesamtlösung in Form eines kleinen HTPCs zu ersetzen. Da ich, nach längerem Überlegen, beschlossen habe mir keine Playstation 4 oder Xbox One zu kaufen, möchte ich mir einen Mini-ITX Gaming HTPC zusammenbauen.

Die Hardware
Die Auswahl des passenden Gehäuses gestaltete sich schwieriger als gedacht. Beim Formfaktor des Mainboards schwankte ich lange zwischen Mikro-ATX und Mini-ITX. Letzterem gab ich dann den Vorzug und die Gehäuseauswahl reduzierte sich prompt auf ein Minimum. Edles Design und gute Kühlmöglichkeiten ließen die Wahl schließlich auf das Fractal Design Node 304 fallen.

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Was stecke ich nun in diesen schönen Alu-Klotz?

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  • Mainboard:ASRock Z87E-ITX (MITX)
  • CPU: Int Core i5-4570 3200 1150 TRAY
  • CPU-Kühler: Noctua NH-U12S CPU-Kühler – 120mm
  • RAM: 8GB DDR3 1866-919 G.Skill Ares LP
  • Festplatte: SSD 250GB 2,5″ SAMSUNG 840 EVO Basic SATA III rt
  • Netzteil: Seasonic 450W G-450 Gold (80+) Semi-Modular
  • Grafikkarte: Noch in Planung, derzeit meine alte ASUS GTX 560Ti OC

Software
Als Betriebssystem entschied ich mich vorerst (mit einem Auge auf SteamOS) für Windows 8.1. Das System bootet direkt in XBMC . Von dort aus komme ich mit nur einem Knopfdruck in den Steam BigPicture Mode.

Zusammenbau

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Das Fractal Node 304 ist zwar ein sehr kompaktes m-ITX Gehäuse, ist jedoch so gut konzipiert, dass sich ein ATX Netzteil und zusätzlich eine starke Grafikkarte verbauen lassen. Voraussetzung dafür ist es, dass auf einen der drei vorhandenen Festplattenrahmen verzichtet wird. Da in meinem Build ohnehin keine große Festplatte vorgesehen ist, habe ich zwei der Rahmen ausgebaut und einen für die Samsung 840er SSD verwendet. Ein optisches Laufwerk kommt nicht zum Einsatz, da das Gehäuse keinen Platz dafür bietet. Bei Bedarf werde ich noch ein externes Bluray-Laufwerk nachrüsten.

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Zur Durchlüftung des Gehäuses hat Fractal Design bereits an der Forderseite zwei hauseigene 92mm und an der Rückseite einen 140mm Silent Series R2 Lüfter eingebaut. Diese Lüfter werden an der ebenfalls mitgelieferten Lüftersteuerung angeschlossen.

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Zunächst wird das feine Asrock Z87e-ITX Board mit dem Intel i5-4570 Prozessor bestückt. Zu dessen Kühlung verwende ich den NH-U12S Kühler aus dem Hause Noctua (ich möchte hier unbedingt die umweltfreundliche Verpackung loben!).

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Das Semi-Modulare Netzteil von Seasonic (G-Series 80+ Gold zertifiziert) ist mit seiner Länge von 160mm so bemessen, dass auch eine lange Grafikkarte verbaut werden kann. Bei dieser handelt es sich in meinem Build um meine alte ASUS GTX 560-Ti.

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Um diesen feinen HTPC fernzusteuern verwende ich einen externen IR-Empfänger meiner alten Zotac ZBOX Nano. Dieser lässt sich wunderbar mit der Logitech Harmony 700 bedienen.

Fazit

Der Einbau der Hardware verlief problemlos und war dank der Hilfe des fachkundigen Roman schnell und elegant erledigt (hier hervorzuheben sei das Kabelmanagement 😉 ).
Der HTPC läuft nun bereits zwei Wochen problemlos, der Wechsel zwischen XBMC und Steam funktioniert auch ohne Macken.

Sollte jemand überlegen sich einen Mini-ITX PC ins Wohnzimmer zu stellen, dann kann ich das Node 304 Gehäuse nur wärmstens empfehlen. Vorausgesetzt man benötigt kein internes optisches Laufwerk.

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