Chromecast 2015 getestet


Google hat der Chromecast Produktlinie heuer zwei neue Varianten spendiert: Die zweite Generation des Videosteaming-Geräts Chromecast und den Chromecast Audio.

Ich habe mir über den österreichischen Playstore den neuen Chromecast bestellt und ersten Tests unterzogen.

Was unterscheidet den neuen Chromecast von seinem Vorgänger?

Zuerst sticht die neue Form ins Auge, der Chromecast ist nun kreisförmig und in drei verschiedenen Farben (schwarz, rot, gelb) erhältlich – in Anbetracht der Tatsache, dass der HDMI-Stick in den meisten Fällen hinter dem TV-Gerät oder AV-Receiver versteckt ist, spielt die Farbwahl keine große Rolle.

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Ein Vorteil gegenüber dem Vorgänger ist eine magnetische Verbindung zwischen HDMI-Stecker und eigentlichem Gerät – dies kann bei Verwendung an den seitlichen HDMI-Eingängen der TV-Geräte platzsparend genützt werden.

Kommen wir aber nun zu dem eigentlichen Grund, warum ich mir den neuen Chromecast zugelegt haben: das kleine Teil unterstützt nun nämlich 5GHz WLAN-Netzwerke. Da ich beim ersten Chromecast immer wieder Verbindungsprobleme mit meinem Asus Router im 2.4 GHz Netz hatte, war ich schon leicht am verzweifeln. Die Einbindung in mein 5GHz Netz war problemlos und der Chromecast verrichtet nun schon einige Zeit seinen Dienst, ohne je die Verbindung verloren zu haben.

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Streams starten wesentlich schneller

Ein weiteres Schmankerl ist die Geschwindigkeit mit der nun die Streams am Chromecast gestartet werden. Dauerte es beim alten Stick schonmal eine Zeit bis die Netflix-Serie endlich am Bildschirm ankommt, so ist beim neuen Gerät ein wesentlicher Geschwindigkeitsunterschied festzustellen. Laut meinen Informationen ist dies hardwarebedingt und somit für die 1. Generation nicht durch ein Software-Update zu verbessern.

Was die neue Version des Streaming-Geräts leider immer noch nicht kann ist die Wiedergabe von 4k-Videos.

Dies waren fürs Erste die größten Änderungen der 2. Generation des Chromecast.

Lohnt sich ein Upgrade auf den neuen Chromecast?

Ist man bereits im Besitz eines Chromecasts und hat keinerlei Probleme damit, kann man getrost dabei bleiben. Wer jedoch wert auf den 5GHz-Support legt und ohne dem nicht leben kann, dem empfiehlt sich natürlich ein umstieg auf die neue Generation.

Wer noch keinen Chromecast zuhause hat? Naja, die sollte so schnell wie möglich nachgeholt werden, mit nun 39€ ist der neue Chromecast zwar ein paar Euro teurer als sein Vorgänger, das Preis-/Leistungsverhältnis sowie die wirklich sehr bequeme Handhabung via Smartphone/Tablet oder Laptop machen ihn für mich in seinem Anwendungsgebiet derzeit unschlagbar.

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Kleiner Schwenk zum Chromecast Audio

Wer sich fragt, was denn beim Chromecast Audio nun anders ist bzw. wieso Google hier ein zweites Gerät neben dem Chromecast entwickelt:

Der Chromecast Audio verwandelt so ziemlich jede gewöhnliche Box in eine smarte Audiostation. Der Chromecast kann per 3,5mm Klinkenstecker, analogen RCA-Eingang oder optische Eingänge ans Endgerät angeschlossen werden. Über die Chromecast App wird das Gerät mit dem heimischen Netzwerk verbunden und ist ab sofort bereit zum Abspielen jeder Audioquelle, welche das Google Cast Protokoll unterstützt. Hierzu gehören neben Google Music auch Spotify, Deezer, TuneIn Radio und weitere Apps.

 

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